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Wild- und Naturparks in Südafrika

 

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In Südafrika gibt es viele sehenswerte Wild- und Naturparks. Viele Deutsche verbringen ihren Urlaub unter anderem aufgrund der vielen Nationalparks in Südafrika. Die Parks sind aber auch bei den Südafrikanern sehr beliebt.

 

Die Wild- und Naturparks Südafrikas zählen zu den Hauptattraktionen des Landes. Besucher die einen der zahlreichen Parks besucht haben, schwärmen auch Jahre danach noch von der großartigen Tier- und Pflanzenvielfalt und kommen immer wieder.

 

Alle Wild- und Naturparks in Südafrika, außer die in der Provinz KwaZulu – Natal und in der Nordwest – Provinz, werden von der South African National Parks oder kurz SAN Parks verwaltet, deren Hauptsitz in Pretoria liegt.

 

Jeder dieser Nationalparks in Südafrika ist auf seine Weise einzigartig. Viele Besucher des Landes wollen auf ihrer Reise alle Parks besuchen. Die Entfernungen zwischen den Reservaten können mitunter mehrere 100 km betragen. Aus diesem Grund gibt es die SAN Parks Verwaltung. Der Vorteil darin liegt, dass die Gäste vor ihrer Reise in das Land, Zimmer in der Nähe der Parks buchen können. Gerade zu Zeiten der Reisesaison ist das vorherige Buchen der Zimmer empfehlenswert.

 

Ein Großteil der Parks verfügt über Hotels, Zimmer und andere Übernachtungsmöglichkeiten. Um zu den Camps zu gelangen wird ein Fahrzeug benötigt, weil diese nur über die Freigehege der Wildtiere zu erreichen sind. Die Fahrt kann sehr abenteuerlich werden und die Besucher der Wild- und Naturparks bekommen schon die ersten Tiere zu sehen. Der Weg zu den Camps ist selbstverständlich ausgeschildert, ebenso wie die Nationalparks selbst. Eine Safari muss also nicht zwingend durch einen Führer stattfinden. Allerdings dürfen während der Fahrt zu den Camps oder während einer Safari die Fahrzeuge nicht verlassen werden. Diese Regel gilt jedenfalls in den meisten staatlichen Parks.

 

In der südafrikanischen Provinz KwaZulu – Natal gibt es Naturparks bei denen während einer Safari das Auto auch verlassen werden darf. Die Wild- und Naturparks in der Provinz werden von der KwaZulu – Natal Nature Conservation verwaltet. Dort befinden sich sowohl Luxushotels als auch spärlichere Bleiben für Selbstversorger.

 

Private Wildparks bieten in der Regel nur Luxusunterkünfte an und es werden nur geführte Safari in Afrika gestattet.

 

Zu den privaten Wild- und Naturparks zählt zum Beispiel das Kagga Kamma Private Game Reserve. Kagga Kamma liegt im Schwartruggens – Gebiet. Die Hochebene des Ortes grenzt im Osten an die Halbwüste Ceres Karoo. In diesem Bereich gibt es aufgrund der Trockenheit kaum Bäume, dafür aber sehr interessante Sträucher wie den Schneebusch, die Schildkrötenbeere und den Rhinozerosbusch. Im Park können häufig Burchell – Zebras beobachtet werden und verschiedene Antilopenarten, wie die Elenantilope. Die Elenantilope ist die größte afrikanische Antilopenart. Weitere Tiere im Park sind die Streifengnus, Buntböcke, Rehböcke und andere. Zu den kleinen Tieren zählen die Feldhasen, die Kaphassen und die Kapklippschliefer. Tiere wie der Luchs, die Erdferkel oder das Kapstachelschwein können seltener beobachtet werden. Die Tiere sind nachtaktiv oder sehr scheu.

 

Selbstverständlich gibt es im Kagga Kamma Private Game Reserve auch diverse Vogelarten, wie die Kaprötel, die Nilgans, den Haussperling, die Rotschnabelente, die lautstarke Gackeltrappe oder den Felsenadler. Häufig zu sehen sind die Guineatauben. Sie nisten in der Regel in der Nähe von Felsen.

 

Der bekannteste Wild- und Naturpark dürfte der Krüger Nationalpark sein. Mit einer Fläche von 20.000 km² ist er der größte Park von ganz Afrika. In diesem Naturreservat leben 147 verschiedene Säugetierarten, 500 Vogelarten und 114 Reptilienarten.

 

Die Impala ist eines der größeren und häufig vorkommenden Wildtiere im Park. Auch die Elefanten sind mit einer Anzahl von circa 12.000 Tieren sehr oft im Krüger Nationalpark vertreten. Die Geparde sind mit 200 Tieren recht selten im Park. Außerdem leben auch viele kleine Säugetiere in diesem Reservat, wie zum Beispiel das Buschhörnchen, die Klipp- und Buschschliefer, Stachelschweine, Erdferkel und viele andere.

 

Zu den Vogelarten im Park zählen unter anderem die Pelikane, der Nimmersatt, die Tokos, der Graureiher, der Raubadler und die Gaukler, die fast nur noch im Krüger Park vorzufinden sind. Der größte Vogel des Parks ist der Strauß. Zu den weiteren großen Vogelarten gehören zum Beispiel der Marabu und der Hornrabe.

 

Im Krüger Nationalpark befinden sich viele verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten. Mehrere Rastplätze mit und ohne Service bieten außerdem Erholung während der langen Wanderung. Im Park werden zudem geführte Wanderrouten über mehrere Tage angeboten. Die Ranger des Parks kennen die Tiere und ihre Plätze und wissen viel über sie zu erzählen. Bei einer geführten Tour können in der Regel die meisten Tiere des Parks beobachtet werden.

 

Im Süden und Osten Südafrikas sind die Entfernungen zwischen den Wild- und Naturparks eher gering. Teilweise grenzen die Parks sogar aneinander. Von Johannesburg aus führt eine besonders schöne Route über den weltberühmten Krüger Nationalpark, nach Durban und Kapstadt. Auch in den Städten bietet sich täglich ein Besuch in einer der vielen Nationalparks an.

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