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Wirtschaft in Südafrika

 

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Südafrika lebte lange Zeit nahezu ausschließlich von der Landwirtschaft und zählte zu den Entwicklungsländern. In den 70er entwickelte sich das Land zu einem modernen Industriestaat. Die Apartheid wirkte sich in den 80er Jahren negativ auf die weitere Entwicklung des Landes und die Wettbewerbsfähigkeit aus. Erst nachdem die Apartheid weitestgehend abgehakt wurde schaffte Südafrika den wirtschaftlichen Aufschwung. Seit diesem Zeitpunkt zählen die UNO und die EU das Land zur Ersten Welt. Die ländlichen Regionen des Landes ähneln allerdings noch eher den Entwicklungsländern.


In Südafrika gibt es ein großes Vorkommen an wertvollen Rohstoffen, wie Platin, Kohle, Chrom, Palladium, Diamanten, Eisenerz und Gold. Durch die Funde der Rohstoffe hat sich selbstverständlich auch das wirtschaftliche Blatt des Landes in den letzten Jahren gewendet.


 

In der Sishen Eisenerzmine gibt es hochwertiges Erz mit circa 70 Prozent Eisen. Südafrika lag im Jahre 2002 mit der Goldproduktion bei 15 Prozent auf dem Weltmarkt. In vielen Schwellenländern gibt es kaum Rohstoffvorkommen, wovon der Sonnenstaat nur profitieren konnte. Durch stetige Streiks, aufgrund von Minderlöhnen und schlechten Arbeitsbedingungen wird die Wettbewerbsfähigkeit, des südafrikanischen Bergbaus, allerdings stark eingeschränkt.

 

Südafrika produziert heutzutage diverse Konsum- und Investitionsgüter, z.B. Lampen / Leuchten,…. Dadurch erwirtschaftet das Land circa ein Fünftel des Brutto Einkommens von ganz Afrika.


 

Besonders durch die Platin Produktion werden hohe Gewinne erzielt. Durch den hohen Rohstoffbedarf der Weltmärkte sind diese hohen Einnahmen möglich. Das Land besitzt rund 90 Prozent des Platinvorkommens auf der Welt.

 

Eine weitere wichtige Einnahmequelle des Landes ist die Autoindustrie. Im Jahr 2006 wurden über eine halbe Million Fahrzeuge, für den Export, produziert. Auch innerhalb Südafrikas ist die Nachfrage nach Neuwagen stark gestiegen.

 

Circa 7 Millionen Gäste im Jahr besuchen den südlichen Teil des afrikanischen Kontinents und spielen dabei eine erhebliche Rolle für die Einnahmen des Landes. Der Tourismus stellt den Menschen viele Arbeitsplätze zur Verfügung. Auf acht Touristen kommt ein neuer Arbeitsplatz. Circa 1,1 Millionen der Einwohner in Südafrika arbeiten im Bereich Tourismus.


 

Dennoch ist ein Großteil der Bevölkerung von Armut und Arbeitslosigkeit bedroht. Fast 35 Prozent der Einwohner sind arbeitslos.


 

Um die schwarze Bevölkerung wirtschaftlich zu unterstützen, versucht die Regierung Mbeki seit Jahren Arbeitsstellen in der Industrie und der Verwaltung, im Rahmen des Black Empowerment Programms, mit schwarzen Bewerbern zu besetzen. Die weiße Bevölkerung lehnt sich gegen dieses Vorhaben auf. Viele von ihnen wandern aus diesem Grund in andere Länder wie Australien, Kanada und in die USA aus.


Trotz dieser Probleme hat sich Südafrika im Laufe der Zeit zu einem modernen Industriestaat entwickelt. Obwohl viele Gelder in Projekte fließen, um die hohe Arbeitslosigkeit und die Kriminalitätsrate zu senken, konnten viele Steuervorteile für die Bürger des Landes erreicht werden. Arbeiter mit einem geringen Einkommen müssen weniger Steuern zahlen. Außerdem sollen Klein- und Mittelstandsbetriebe steuerlich entlastet werden.

 

 

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