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Kriminalität in Südafrika

In Südafrika ist die Kriminalitätsrate in einigen Regionen sehr hoch. In den letzten zehn Jahren gab es im Land insgesamt 219.000 Fälle von Mord und 118.000 Fälle von Totschlag. Durch die Regierung und die Polizei ist die Kriminalität gesunken, dennoch herrscht in Südafrika die höchste Kriminalitätsrate der Welt.

 

Die Anzahl der Überfälle ist in den letzten Jahren um über 18 Prozent gesunken und versuchte Morde um fast 17 Prozent. Auch die Fälle von Körperverletzung sind stark zurück gegangen um fast 16 Prozent. Die versuchte schwere Körperverletzung ist um fast 10 Prozent gesunken. Die SAPS (Südafrikanische Polizei) hat damit ihre festgelegten Ziele, die etwa 7 bis 10 Prozent der Straftaten reduzieren sollten, definitiv erreicht.

 

Die Morde sind um 2 Prozent gesunken und Vergewaltigungen um 1 Prozent. Gerade diese Verbrechen müssen eingedämmt werden, da sie die größte Gefahr für die Menschen in Südafrika darstellen. Aufgrund dieser Verbrechen ziehen die Reichen unter den Südafrikanern bevorzugt in die Vororte. Dort können sie in bewachten Regionen leben, die in der Regel abgesperrt werden.

 

Die Hauptursache der hohen Kriminalitätsrate, im Süden des afrikanischen Kontinents, liegt an den verschiedenen sozialen Schichten. Ein Großteil der schwarzen Bevölkerung lebt in ärmlichen Verhältnissen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch die reichen Einwohner in den Städten. Durch die Mittelschicht ist die Kriminalität im Land relativ stark gesunken, weil der Spalt zwischen arm und reich nicht so groß ist. Ein Großteil der schwarzen Bevölkerung ist von der Arbeitslosigkeit betroffen und lebt aus diesem Grund in ärmlichen Verhältnissen, auch in dieser Schicht sind viele von der Kriminalität bedroht.

 

Um die vielen Verbrechen einzuschränken werden auch die kleinsten Delikte in Südafrika hart bestraft. Im Land gibt es drei verschiedene Arten von Polizei. Einmal die „gewöhnliche“ Polizei wie sie auch in Deutschland bekannt ist, die so genannte Metropolizei, die sich um Straftaten im Verkehr, wie zum Beispiel zu schnelles Fahren kümmert und die Scorpions. Die Scorpions kämpfen gegen das organisierte Verbrechen.

 

Seit dem Ende der Apartheid in den 90er Jahren wurden laut der südafrikanischen Polizei über 420.000 Menschen getötet. 650.000 Frauen fassten laut dieser Statistik den Mut und zeigten Vergewaltigungen an. Die nicht angezeigten Fälle der Vergewaltigungen sollen um ein Zwanzigfaches höher sein. Statistisch gesehen muss jede zweite Frau in Südafrika damit rechnen, einmal in ihrem Leben missbraucht zu werden. Diese Verbrechen gehören zur Tagesordnung. Entsetzen stellt sich bei den meisten Menschen nur noch bei besonders brutalen Morden und Vergewaltigungen ein. Auch der Status eines berühmten Menschen sorgt bei den Südafrikanern für Empörung. Wenn zum Beispiel ein berühmter Schauspieler, Designer oder Musiker überfallen oder erschossen wird.  

Die Republik Südafrika ist sich sicher, dass die Kriminalitätsrate, in den nächsten Jahren noch um ein Vielfaches sinken wird, aufgrund der hohen Strafen auch bei kleineren Delikten.

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