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Golden-Gate-Highlands-Nationalpark

 

Der Golden-Gate-Highlands-Nationalpark liegt in Oranje-Freistaat, dessen Hauptstadt Bloemfontein ist. Der Park liegt in den Malutibergen, deren Felsformationen aus Sandstein bestehen. Die goldgelbe Farbe des Gesteins wird durch die Strahlen der Sonne zum Leuchten gebracht und gab dem Nationalpark seinen Namen. Die Fläche des Parks beträgt mehr als 11.000 Hektar. Für Touristen ist der Park auf guten Straßen leicht zu erreichen und befindet sich in etwa gleich weiter Entfernung von etwas über 300 km von Johannesburg, Durban und Bloemfontein. Die ganze Gegend des jetzigen Nationalparks kann auf eine lange und turbulente Geschichte zurückblicken. Die ersten Bewohner waren Buschmänner und Hottentotten, deren steinzeitliche Siedlungsreste und Felszeichnungen man noch heute sehen kann. Die ersten europäischen Siedler erschienen um 1830. Damals schon war das Gebiet bekannt für seinen Wildreichtum. Im Burenkrieg fanden auf dem Territorium des heutigen Nationalparks schwere Kämpfe statt. Der Nationalpark wurde offiziell im Jahre 1963 gegründet. Der höchste Berg im Park und gleichzeitig auch der höchste Gipfel im Oranje-Freistaat ist der 2.829 Meter hohe Ribbokkopkjop

Eine Besonderheit des Golden-Gate-Highlands-Nationalparks ist sein Reichtum an Fossilien. Dort wurden z. B. 1973 die ersten fossilen Dinosaurier-Eier aus der Trias-Zeit gefunden. In diesen Nationalpark kommen Besucher nicht nur wegen des reichen Wildbestandes, sondern auch aufgrund der wunderschönen Szenerie, den hoch aufragenden Sandsteinfelsen, den weiten grasbedeckten Ebenen und den atemberaubenden Fernblicken. Neben verschiedenen großen und kleinen Antilopenarten, die im Park heimisch sind, kann man hier auch die sehr selten gewordenen “Bearded Vultures”, deutsch Bartgeier, beobachten. Die beste Gelegenheit dazu bietet das sogenannte “Geier-Restaurant”, ein Fütterungsplatz für Geier, wo man sie beim Fressen beobachten kann. Im Park befinden sich auch die berühmte “Cathedral Cave”, eine Millionen von Jahren alte Sandsteinhöhle, die man auf geführten Touren erforschen kann sowie die bekannte Felsformation Brandwag. Besucher, die die Kultur der Einheimischen näher kennenlernen wollen, können dem Basotho Cultural Village einen Besuch abstatten oder auch die dortigen Übernachtungsmöglichkeiten nutzen. Während des Aufenthalts dort kann man die Geschichte der Basotho vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart kennenlernen, man hat Gelegenheit, die örtliche Küche zu probieren oder auf Lehrpfaden die Kräuter zu entdecken, die bis heute noch in der afrikanischen Volksheilkunde angewendet werden. Im Park selbst gibt es reichlich Übernachtungsmöglichkeiten. Es sind mehr als 500 Betten für Besucher vorhanden. Die Übernachtungen fallen in alle Kategorien. Man kann den Park im eigenen Auto erkunden, aber auch geführte Touren buchen. Auch Klettern und Kanufahrten sind möglich.


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