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West-Coast-Nationalpark

 

Südafrika ist der einzige Staat in Afrika, der ähnlich wie die kontinentalen USA, zwischen 2 Ozeanen liegt. Der Charakter der beiden Küstenlinien ist grundverschieden. Während die Ostküste Südafrikas am Indischen Ozean subtropisches bis warm-gemäßigtes Klima mit relativ viel Niederschlag aufweist, ist die Westküste am Atlantik trockener und das Klima rauer mit großen Gegensätzen zwischen Sommer und Winter. Das wird durch kalte Meeresströmungen verursacht, die an der Küste entlang nach Norden fließen. Das heißt aber nicht, dass die Westküste weniger reizvoll als die Ostküste ist, ganz im Gegenteil. Jeder Besucher, der zum West-Coast-Nationalpark kommt, wird dies bestätigen können. Der Park liegt etwa 100 km nördlich von Kapstadt in der Nähe des Hafens Saldanha Bay. Der Park übt einen unwiderstehlichen Reiz auf die Besucher aus, gebildet aus dem azurblauen Wasser der Langebaan Lagune, auf der sich Tausende Seevögel auf vielen kleinen Inseln tummeln. Ergänzt wird dieses idyllische Bild durch goldgelbe, unberührte Sandstrände, die sich scheinbar endlos erstrecken. Im Frühling blühen im Hinterland zahllose Blumen und verwandeln die Gegend in einen farbenprächtigen Teppich. In der Umgebung des Postbergs, einer Erhebung direkt am Atlantik, kann man verschiedene Antilopenarten beobachten, ein faszinierender Anblick gegen den ungewöhnlichen Hintergrund.

Der West-Coast-Nationalpark bietet zahlreiche Aktivitäten für Outdoor-Enthusiasten an. So gibt es mehrere Wanderwege, auf denen man die Umgebung per pedes erkunden kann. Einer der bekanntesten ist der Bakoor Pfad. Er ist etwa 5 km lang, beginnt am Eingang Langebaan und endet am Aussichtspunkt Seeberg. Vom Pfad kann man Tiere wie z. B. Strauße, Elands und Füchse beobachten. Vom Seeberg aus hat man einen herrlichen Rundblick über die Lagune. Ein anderer Wanderweg mit Übernachtung ist der Strandveld Trail. Er erschließt die Küstenzone des Parks für Besucher auf einer Länge von 28 km und macht sie näher mit der einzigartigen Lebenswelt des Strandvelds vertraut. Man wandert durch eine unberührte Dünenlandschaft mit zahlreichen, den speziellen Bedingungen dieses Lebensraums angepassten Pflanzen und einem großen Artenreichtum an Seevögeln. Nur im Frühjahr, in den Monaten August und September, kann man den Postberg Hiking Trail bewandern. Der Wanderweg ist ebenfalls auf 2 Tagestouren mit einer Übernachtung ausgelegt. Vorherige Buchung ist erforderlich. Weiterhin gibt es im Nationalpark noch 2 Fahrradwanderwege, je 30 und 70 km lang und 2 Wege speziell für Mountainbikes, einer 13, der andere 17 km lang.

Für Besucher des Parks gelten bestimmte Regeln, die man unbedingt beachten sollte. So ist das Verlassen der markierten Wege und Pfade nicht gestattet, um nicht die empfindliche Strandvegetation zu beschädigen. Auch das Mitbringen von Hunden oder Feuerwaffen in den Park ist verboten. Nach Beendigung der Wander- bzw. Radwege sollte man sich wieder an der Rezeption zurückmelden, um die sichere Rückkehr anzuzeigen. Für Radfahrer besteht Helmpflicht. Ohne Helm ist das Fahrradfahren im Park nicht erlaubt.


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