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Faszinierende Ndebele Kultur – Die Botshabelo Missionsstation

 

Die Botshabelo Missionsstation wurde von Reverend Alexander Merensky und einer Berliner Missionsgesellschaft in den 1860er Jahren gegründet und diente als Zufluchtsort für Christen und konvertierte Bapedi Flüchtlinge. Der Name Botshabelo bedeutet “Zufluchtsort”.

Heute dient die Station als Museum, wo neben dem Nationaldenkmal Fort Merensky auch alle anderen Gebäude der Missionsstation, wie z.B. das Pfarrhaus besichtigt werden können. Alle Gebäude wurden aufwendig restauriert.
Der Komplex beinhaltet ebenfalls ein Ndebele Dorf, dessen Bewohner Nachkommen des ursprünglichen Bapedi Volkes sind, die hier Schutz gesucht haben.

Die Botshabelo Missionsstation ist ein Freilichtmuseum, das die verschiedenen Formen der Kunst bewahrt, die traditionell vom Ndebele Stamm gefertigt werden. Insbesondere die Frauen stellen wunderschöne Perlenstickereien, Wandbilder und bestickte Decken her.

Die Künstlerinnen besitzen eine intuitive Kreativität, ihre außergewöhnliche Begabung wird, so erzählt man, von Mutter zu Tochter vererbt. Die Kunst der Wandmalerei liegt den Ndebele Frauen besonders gut. Sie verzieren und dekorieren die Außenseite ihrer Gebäude mit bunten und geometrischen Mustern und Zeichnungen.

Die Frauen dieses Stammes sind traditionell gekleidet nach Jahrhunderte alten Bräuchen. Sie tragen klobige Perlen-Reifen um Knöchel, Hals und Arme, dekorative Lederschürzen zusammen mit bunt gestreiften Decken sowie Nacken- und Beinringe aus Messing. Ihr Aussehen ist sehr auffällig und ein Blickfang für alle Besucher der Botshabelo Missionsstation.

Dieses Dorf hat einige der führenden traditionellen südafrikanischen Künstler, wie Esther Mahlangu, hervorgebracht. Sie brach mit den Traditionen und übertrug traditionelle Ndebele Designs auf Leinwände. Sie präsentiert ihre Werke auf Kunstausstellungen rund um den Globus, ihre Arbeiten sind längst Teil von renommierten lokalen und internationalen Sammlungen.

In der Botshabelo Missionsstation erhalten sie einen Einblick in das reiche künstlerische Erbe des Ndebele Stammes.

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