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Die Venda leben im südlichen Teil von Afrika

 

Zu denVenda gehören ungefähr 700.000 Menschen. Sie leben in der südafrikanischen Provinz Limpopo und sprechen Tshivenda. Bereits um 1973 bis 1979 gab es das Homeland in Südafrika. Dabei wurde der unabhängige Staat Venda zwischen 1979 bis 1994 lediglich von Südafrika anerkannt. Die Vhavenda, wie sie sich selbst nannten, machten sich zunächst einen Namen als Holzschnitzer und Korbflächter, wobei sie hauptsächlich durch die Nutzung der Bodenschätze, Eisen und Kupfer bekannt wurden.

Die Venda gelten als eine der letzten schwarzen Gruppen im südlichen Gebiet des Limpopo. Sprachlich und kulturell gesehen sind die Venda mit den Shona verwandt. Es bestehen jedoch auch Verbindungen zu den Rozewi. Die Venda selbst sind keine Träger eines einheitlichen Gruppennamens, sie benennen sich jedoch nach den Häuptlingsgeschlechtern, die auf den Häuptling Toho-Ya-Ndou zurückzuführen sind. Es gibt jedoch Unterschiede in Venda der Ost- und der Westgruppe, wobei beide Gruppen räumlich durch den sogenannten Luondenberg getrennt sind.

Ursprünglich waren die Venda reine Ackerbauern, die vor allem Hirse angebaut haben, aber mittlerweile halten sich die Venda auch Ziegen, Schafe und Rinder. Zudem werden heutzutage nicht nur Hirse, sondern auch Mais, tropische Früchte, Weizen und Gemüse angebaut. Aber auch Töpfer und Schmiede gibt es bei den Venda, diese heben sich dann als Lemba heraus. Sie schlachten keine Tiere, meiden Schweinefleisch und heiraten endogam. Um zu überleben, sind jedoch mehr als die Hälfte der männlichen Venda gezwungen, sich als Arbeitsimigranten in anderen Gegenden Südafrikas durchzuschlagen.

Die Venda erkennt man an ihren weißen, gestreiften Pompons, wobei die Frauen der Venda traditionell gekleidet sind. Sie tragen gestreifte Kleider mit aufgenähten Kordeln.

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