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Royal-Natal-Nationalpark

 

Der Royal-Natal-Nationalpark wurde bereits im Jahre 1916 gegründet. Er liegt in der südafrikanischen Provinz Kwazulu-Natal, in den Drakensbergen. In der Nähe befinden sich die Städtchen Winterton und Bergville. Der Royal-Natal-Nationalpark bietet einige der eindrucksvollsten Naturschönheiten auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Der Hauptanziehungspunkt des Parks ist das sogenannte Amphitheater, eine mehrere Kilometer lange Felswand zwischen den Bergen Sentinel (3.165 m) im Westen und der Eastern Buttress (3.047 m) im Osten. Das Gipfelplateau ist relativ flach. Dort erheben sich einige Bergkuppen, von denen die bekannteste der Mont Aux Sources ist. Er wurde 1836 von 2 französischen Missionaren erstmals bestiegen. Der Name bedeutet auf deutsch “Berg der Quellen”, da an diesem Berg die Quellen von insgesamt 5 Flüssen liegen. Mit einer Höhe von 3.282 Metern ist der Mont Aux Sources der höchste Berg Südafrikas. Besonders eindrucksvoll sind die Wasserfälle des Tugela River, der einer der 5 Flüsse ist, die dort entspringen. Das Wasser stürzt in 5 Stufen mehr als 900 m in die Tiefe und bildet so die zweithöchsten Wasserfälle der Welt. Wenn im Winter die oberen Teile des Wasserfalls vereisen, bildet das einen unvergleichlichen Anblick, besonders im Kontrast zum üppigen Grün der subtropischen Tiefebene.

Im Gegensatz zu den meisten anderen afrikanischen Nationalparks steht im Royal-Natal-Nationalpark nicht die Beobachtung von Wildtieren im Mittelpunkt, sondern die landschaftliche Szenerie. Es gibt natürlich auch Wildtiere im Park, unter ihnen Zebras, Gnus, Paviane, verschiedene Antilopenarten und Vögel. Die meisten Besucher kommen hierher, um die unvergleichlichen Panoramablicke zu genießen. Auch Outdoor-Aktivitäten spielen eine große Rolle. An erster Stelle steht natürlich, durch die Natur des Geländes bedingt, der Klettersport. Aber keine Angst, es gibt nicht nur Touren für erfahrene Bergsteiger, sondern auch solche für Laien und Anfänger sowie solche mittleren Schwierigkeitsgrades. Auf Wunsch kann man geführte Wanderungen in Begleitung eines erfahrenen Bergführers buchen. Das Wandern auf eigene Faust ist ebenfalls möglich, da ein großes Netz von Wanderwegen zur Verfügung steht. Für Reitsportenthusiasten werden auch Touren auf dem Pferderücken angeboten. Die Pflanzenwelt des Parks ist außerordentlich artenreich, nicht zuletzt wegen der großen Höhenunterschiede und des reichlichen Niederschlags. Das Parkgelände ist zwar “nur” 8.000 Hektar groß, dort wurden bisher aber schon mehr als 2.000 verschiedene Pflanzenarten gezählt. Besonders markant sind die Baumfarne, die als lebende Fossilien an die Zeiten der Dinosaurier erinnern.

Die Wege und Straßen in und um den Nationalpark sind in gutem Zustand. Im Park selber gibt es Übernachtungsmöglichkeiten, allerdings bietet das offizielle Camp der Parkverwaltung nur Unterkünfte mit Selbstverpflegung an. In der Umgebung des Parks findet man dagegen Übernachtungsmöglichkeiten jeglicher Kategorien vor, vom Zeltplatz bis zum Luxushotel.


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