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Filariose – Befall durch Fadenwürmer

 

Bei Filariose handelt es sich um eine Wurmerkrankung, bei der sich eine große Anzahl an Fadenwürmern außerhalb des Darms ansiedelt und die sich schließlich unter der Haut, im Bindegewebe und den Blutgefäßen einnisten und vermehren. Die Übertragung selbst findet durch Mückenstiche oder Bremsen statt. Das Risiko sich durch nur einen Stich mit den Filarien zu infizieren hält sich in Grenzen, da bei einem einzelnen Stich nur wenige der Filarien übertragen werden. Dennoch sollte man die Gefahr einer möglichen Erkrankung nicht unterschätzen.

Symptome richtig deuten
Wie so oft werden auch bei dieser Erkrankung die ersten Symptome ignoriert oder falsch eingeschätzt. Die ersten Anzeichen einer Filariose machen sich durch Hautrötungen bemerkbar, die zunächst einem ganz normalen Mückenstich ähneln. In den meisten Fällen vergehen einige Wochen bis es zu ersten Beschwerden, wie Lymphknotenschwellungen und Entzündungen der Lymphgefäße kommt. Die Haut fühlt sich schmerzhaft an und der Betroffene neigt häufig zu Fieber, wobei die Symptome immer wieder kommen und gehen.

Um eine entsprechende Diagnose zu stellen, ist es wichtig, das der Arzt den Reiseort erfährt, denn dies bringt in den meisten Fällen bereits erste Anhaltspunkte. Um welche Art der Erkrankung es sich jedoch im Endeffekt wirklich handelt, kann nur anhand von diversen Proben, wie beispielsweise durch eine Blut- oder Urinprobe festgestellt werden.

Therapiemöglichkeiten
Ist eine Diagnose gestellt, kann sofort mit einer Therapie begonnen werden. Hierbei muss der Patient eine strenge 14 tägige Medikamenteneinnahme einhalten. In den meisten Fällen kommt es jedoch bei diesen Medikamenten zu starken Nebenwirkungen, sodas der Patient die Dauer der Behandlung im Krankenhaus verweilen muss.
Nicht immer verläuft die Erkrankung harmlos. In einigen Fällen kommt es zu schweren chronischen Störungen, bei denen die Lymphbahnen zerstört werden. Dies hat zur Folge, dass die Lymphflüssigkeit nicht mehr abfliesen kann und sich im Körperinneren ansammelt, was schließlich zu schweren Ödemen führt.

Vorbeugen ist immer besser
Leider gibt es noch keine Schutzimpfung gegen Filariose. Man kann sich lediglich durch entsprechende Maßnahmen vor Mückenstichen schützen. Dazu gehören lange und helle Bekleidung und das Auftragen von Mücken- und Insektenschutz.

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