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Tuberkulose – eine Krankheit mit Folgen

 

Die Tuberkulose wurde früher als Schwindsucht bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die am häufigsten die Lunge befällt. In einer weltweiten Statistik wird deutlich, dass die Tuberkulose einer der tödlichen Infektionskrankheiten ist. Über 1,8 Millionen Menschen starben in den Jahren 2008 und 2009 an der Krankheit. Besonders betroffen sind Menschen mit einem sehr schwachen Immunsystem. Die Tuberkulose kann durch ihre Bakterien auf andere Menschen über gehen. Die Tuberkulose wird hauptsächlich durch das Einatmen der Bakterien, also via Tröpfcheninfektion, übertragen. Tuberkulose kann jedoch auch über die Haut oder über die Blutbahn übertragen werden.

Der Erreger der Tuberkulose nennt sich Mycobakterium tuberculosis. Dieser verteilt sich innerhalb von 16 bis 20 Stunden im Körper und setzt sich dort fest. Allerdings sind diese Bakterien im Vergleich zu anderen sehr langsam, sodas sie sich nur langsam ausbreiten, allerdings sollte man dies nicht unterschätzen. Die Bakterien sind äußerst gefährlich und können unter Umständen zu einem tödlichen Verlauf führen.

Der Krankheitsverlauf
Die Tuberkulose äußert sich mit einem ganz bestimmten Verlauf. Dieser ist zusätzlich in verschiedenen Stadien eingeteilt, auf die jeder achten sollte. Die Bakterien werden meist bei einem geschwächten Immunsystem im Körper freigesetzt, was in den meisten Tuberkulosefällen zu Entzündungen in der Lunge führt. Diese ziehen sich bis zu einigen Wochen hin und können sich je nach Erkrankungsverlauf und des Befindens des Immunsystems sogar verschlimmern.

Weitere Symptome sind anhaltender Husten, Atemnot oder Abgeschlagenheit, die sich jedoch erst im nächsten Stadium äußern. Oftmals merken die Patienten nicht, dass es sich um eine tödliche und daher lebensbedrohliche Infektionskrankheit handelt und halten die Symptome für eine Grippe. Daher ist es wichtig die Symptome von einem Arzt abklären zu lassen, um eine Tuberkulose auszuschließen.

Die Diagnose
Die Tuberkulose lässt sich anhand eines Hauttests in relativ kurzer Zeit feststellen. Ist schließlich eine entsprechende Diagnose gestellt, sollte umgehende mit der Behandlung begonnen werden. Der Arzt wird schließlich eine entsprechende Antibiotikatherapie ansetzen. Die Therapie sollte streng eingehalten und nicht zu früh abgebrochen werden, da es ansonsten zu einem Rückfall kommen kann.

Eine wirksame Impfung gegen Tuberkulose gibt es leider nicht, daher ist es wichtig eigene Maßnahmen zur Vorbeugung zu ergreifen. Dazu gehören ausreichende Hygiene, eine gesunde Lebensweise um das Immunsystem zu stärken und bei auftretenden Symptomen einen Arzt aufsuchen, da eine Früherkennung sehr wichtig für den Therapieerfolg ist.

In Deutschland und in der EU ist Tuberkulose meldepflichtig!

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