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Chikungunya – verursacht durch Mückenstiche

 

Das Chikungunya-Fieber wird durch Mückenstiche übertragen und kommt häufig in Afrika, Asien und Indien vor. Der Überträger, die sogenannte asiatische Tigermücke gilt als besonders aggressiv, da sie sogar durch die Kleidung hindurchstechen kann. Außerdem trägt die Mücke auch den Erreger des Dengue-Fiebers in sich.
Die Inkubationszeit des Chikungunya-Fiebers beträgt zwischen zwei bis acht Tage. Während dieser Zeit kommt es zu hohem Fieber, Schüttelfrost und in einigen Fällen zu Gelenkschmerzen. Die Symptome halten ungefähr drei Tage an, es kommt zu einer vorläufigen Besserung der Beschwerden, die jedoch nach einiger Zeit erneut und heftiger auftreten. Das Fieber steigt rapide an und es kommt zu starken Schmerzen in den Kleingelenken und Muskeln.

Symptome ernst nehmen
Auch wenn die Heilungschancen nach einer Erkrankung sehr gut stehen, die ersten Symptome sollten in jedem Fall ernst genommen werden. Um jedoch eine eindeutige Diagnose zu stellen, muss eine entsprechende Blutprobe entnommen werden. Aber selbst wenn das Chikungunya-Fieber genau diagnostiziert wurde, können lediglich die Symptome behandelt werden, da es bisher noch keine Therapie gibt, die der Krankheit entgegen wirkt. Der betreffende Patient erhält lediglich Schmerzmittel gegen die Gelenk- und Muskelschmerzen und entsprechende Mittel zur Fiebersenkung.

Die Heilungserfolge bei Chikungunya sind recht gut und es kommt nur in seltenen Fällen zu anhaltenden Komplikationen, wie zum Beispiel dauerhafte Gelenkschmerzen oder Gelenksteife. Lediglich bei älteren Patienten kann die Erkrankung unter Umständen tödlich ausgehen. Eine eindeutige Diagnose ist jedoch sehr wichtig, denn nur sin können Ebola, Lassa- oder Dengue Fieber sowie Malaria ausgeschlossen werden.

Wie kann man sich schützen?
Gegen das Chikungunya-Fieber gibt es weder eine wirksame Schutzimpfung noch eine hilfreiche Therapie. Sie können sich lediglich mit eigenen Maßnahmen vor einer Erkrankung schützen, indem Sie lange und helle Kleidung tragen und sich mit entsprechendem Mückenschutz einreiben – auch unter der Kleidung.

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