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Polokwane (Peter-Mokaba-Stadion)

 

Polokwane liegt in der nördlichsten Region Südafrikas. Es ist die Hauptstadt der Provinz Limpopo, die im Norden an Simbabwe grenzt. Die City hat heute ungefähr 140.000 Bewohner. Bis 2003 war sie unter dem Namen Pietersburg bekannt. Da dieser Name ein Relikt der Apartheid-Ära war, beschloss die südafrikanische Regierung seinerzeit die Umbenennung. Da Polokwane nördlich des Wendekreises des Steinbocks liegt, zählt das Gebiet geografisch zur tropischen Zone. Das Klima wird aber durch die Höhenlage von 1.300 Metern über dem Meeresspiegel gemildert. Im peter-mokaba-stadion-polokwaneWinter, während der WM, wird es zwar nachts kühl, Frost kommt aber nicht vor. Das Gebiet gehört zur Region mit vorherrschenden Sommerregenfällen, sodass während der Spiele kaum mit Niederschlag zu rechnen sein wird. Sehenswürdigkeiten in Polokwane sind das Bakone Malapa Freilichtmuseum, das einen Einblick in Geschichte und Kultur des ortsansässigen Sotho-Volkes erlaubt als auch der großräumige Naturpark Polokwane Nature Reserve, in dem man die einheimische Tierwelt, unter ihnen zahlreiche seltene Vogelarten, beobachten kann.

Der Austragungsort der geplanten Spiele der WM in Polokwane ist das Peter-Mokaba-Stadion. Es wurde nach dem früheren Vorsitzenden der Jugendorganisation, Peter Mokaba, benannt, der im Jahre 2002 in Johannesburg verstarb. Bei dem Stadion handelt es sich um einen von insgesamt 5 landesweiten Neubauten speziell für die Fußballweltmeisterschaft 2010. Es hat eine Kapazität von 45.000 Sitzplätzen und gehört damit zu den kleinsten WM-Stadien in Südafrika. Das hat aber keinen Einfluss auf die Qualität des Stadions, im Gegenteil, hier gilt der Grundsatz “klein aber fein” mit vollstem Recht. Die Modernisierungsarbeiten, die durchgeführt worden sind, schließen die komplette Überdachung der Ränge ein, um den Zuschauern Schutz vor den sengenden Strahlen der Sonne zu bieten, die dort im Sommer mittags senkrecht am Himmel steht. Die bisherigen Stehplätze wurden den Vorgaben der FIFA zufolge beseitigt und dafür das Angebot an Sitzplätzen erheblich erweitert. Viel Geld wurde auch in die Erneuerung und Verbesserung der Flutlichtanlage und der Lautsprecheranlagen gesteckt. Vor diesen Modernisierungsmaßnahmen war das Stadion eher unterer Durchschnitt. Heute präsentiert es sich als moderne Sportstätte, die selbst höchsten Ansprüchen gewachsen ist. Die Einheimischen sind von ihrer neuen Fußballarena sehr begeistert, da zum einem in der Provinz Limpopo prozentual gesehen die meisten Fußballanhänger unter der Gesamtbevölkerung leben. Zum anderen bedeutet der Neubau des Stadions und dessen fortlaufender Betrieb neue Arbeitsplätze und er bringt wirtschaftlichen Aufschwung in ein sonst eher strukturschwaches Gebiet. Im Peter-Mokaba-Stadion sind 4 Erstbegegnungen geplant. Polokwane ist über eine gut ausgebaute Autobahn mit Johannesburg verbunden und verfügt ebenfalls über einen regionalen Flughafen.


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