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Limpopo (Nord-Provinz)

Limpopo (bis 2002 Nord-Provinz) ist eine südafrikanische Provinz im Norden der Republik. Sie wurde 2002 nach dem Fluss Limpopo benannt. Mit der Namensänderung der Provinz wurden auch gleichzeitig viele Städte umbenannt. Die Provinz grenzt im Norden an Botsuana und Simbabwe und im Osten an Mosambik. Limpopo mit der Hauptstadt Polokwane liegt an der Randstufe von high- und lowveld und bietet daher neben Savanne auch subtropische Ebenen.


Die Provinz lässt sich geografisch in drei Teile gliedern: der relativ trockene Norden mit dem Bushveld, in dem bereits wegen erhöhter Niederschläge Landwirtschaft betrieben werden kann und die fruchtbaren Hänge der Soutpansberge, die bis 1900 Meter hoch ragen, mit hohen Niederschlägen und vielen Flüssen. Die Sommer in der Nord-Provinz können sehr schwül und drückend heiß sein. Die zum Teil noch erhaltenen, subtropischen Feuchtwaldgebiete locken vor allem Naturinteressierte, ebenso wie der Norden mit seinen uralte Affenbrotbaumbeständen. Blickfang ist unter anderen der „Big Tree“ mit seinem Umfang von 43 Metern.


Die pure Wildnis bietet das Ben Lavin Nature Resserve. Reiter finden das Glück auf dem Rücken ihrer Pferde in der Gegend der Waterberg Range. Besonders interessant ist das Leben und die Mythen der Venda. Dieses legendenumwobene Land lockt mit Ruinen, heißen Mineralquellen und Wasserfällen in die uralten Wälder. Hier gibt es reichlich Gelegenheit Afrika in seiner Ursprünglichkeit zu erleben. Der nördliche Teil des Kruger Parks ist die Heimat großer Elefanten- und Büffelherden sowie für seine reiche, bunte Vogelwelt. Auch der Mapungubwe National Park ist eine lohnendes Ausflugsziel. Er gehört seit 2003 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Mapungubwe galt einst als Zentrum des größten Königreiches im südlichen Afrika.


Im Dreiländereck Südafrika, Botswana und Zimbabwe, an der Mündung des Shashe, fand man 1932 in einem unzugänglichen Steinhügel eine reiche Bestattungsstätte, mit Gold- und Kupferschmuck. Nach und nach wurden ein fast unzerstörter Palast und mehrere verkohlte Hütten gefunden. Mapungubwe „Ort des Schakals“, wurde zu einer bedeutenden archäologischen Fundstätte in Südafrika. Wer sich auf die Spur afrikanischer Mythen begeben möchte, wird in dem Gebiet der Venda fündig, die bis heute an ihren traditionellen Kulturen festhalten und an Naturgeister und verwunschene Plätze glauben, wie beispielsweise an den „Heiligen Wald“ oder den „Heiligen See“. Beispielsweise der von Bergen umgebene Fundudzisee. Hier siedelten sich einst die geschätzten Medizinmänner an. Die Vendas glauben, dass deren Geister sich noch immer dort aufhalten. Ebenso glauben sie noch heute daran, dass der phytonartige Gott der Fruchtbarkeit sich im See aufhält, so darf sich im See weder gewaschen noch gebadet werden. Auf der Reise zum See dürfen Besucher das Auto nicht verlassen, während sie den heiligen Wald durchqueren. Nach Glauben der Vendas stören Wanderer die Geister der Ahnen. Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Nordprovinz ist der Bergbau, wegen der Kohle, Gold, Platin und Kupfervorkommen. Reisenden wird in dieser Region dringend empfohlen Vorsorge gegen Malaria und Bilharziose zu treffen.


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