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Fleckfieber ist meldepflichtig

 

Bei Fleckfieber handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit. Sie wird durch Kleiderläuse auf den Menschen übertragen, wo sich die Erreger in einem rasanten Tempo vermehren. Sie gelangen über die Haut und die Atmungsorgane in die Blutbahn bis hin zu den Organen, wo sie eine Reihe von Entzündungen hervorrufen und die Gefäße systematisch zerstören können.

Wie äußert sich Fleckfieber?
Bei Fleckfieber unterscheiden sich unterschiedliche Verlaufsformen, bei denen jedoch die Symptome immer von gleicher Natur sind, wie beispielsweise hohes Fieber und fleckiger Hautausschlag über den ganzen Körper bei dem lediglich der Hals- und Kopfbereich nicht betroffen sind. Die Inkubationszeit beträgt ab dem Ansteckungszeitpunkt zwischen sieben und 14 Tagen.

Um eine entsprechende Diagnose zu stellen, bedarf es einer Blutprobe, die nur in einem speziellen Blutlabor nachgewiesen werden kann. Dies ist jedoch erst ab der zweiten Krankheitswoche möglich, da erst ab diesem Zeitpunkt Antikörper nachgewiesen werden können. Je früher die Diagnose gestellt wurde um so besser sind die Therapieerfolge.

Welche Therapiemaßnahmen kommen bei Fleckfieber zum Einsatz?
Sobald die Diagnose gestellt ist, kann mit einer Breitbandantibiotika-Therapie begonnen werden. Vor Behandlungsbeginn ist es jedoch erforderlich, dass der Betreffende entlaust wird, um eine weitere Verbreitung der Erreger zu vermeiden.

Zu Komplikationen kommt es nur in Fällen bei denen der Herzmuskel oder das Gehirn betroffen sind. In diesen Fällen endet das Fleckfieber zu meist tödlich.

Vorbeugung ist das A und O
Sie können sich vor der Krankheit schützen, indem Sie besonderes Augenmerk auf Hygiene legen und Gebiete mit schlechten Hygienebedingungen meiden. Denn in der Regel werden nur Risikogruppen, wie Krankenhauspersonal oder Laborpersonal gegen Fleckfieber geimpft, Sie können sich jedoch in jedem Tropeninstitut beraten lassen, wo dann möglicherweise eine Impfung durchgeführt werden kann. Eine Impfung kommt daher nur in Einzelfällen in Betracht.

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