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Ebola ist nicht zu unterschätzen

 

Bei Ebola handelt es sich um eine Virusinfektion, die schweres hämorrhagisches Fieber auslöst. Wird die Erkrankung nicht oder vielleicht zu spät erkannt, kommt letzten Endes jede Hilfe zu spät und der Betreffende unterliegt der Erkrankung. Welcher Überträger das Virus überträgt, ist bis heute ungeklärt, allerdings ist davon auszugehen, dass die Übertragung über Blut oder den Austausch von Körpersekreten erfolgt. Es gibt folglich auch noch kein Mittel um den Virus zu effektiv zu bekämpfen. Bisher zeigten jedoch strenge Hygiene- und Quarantänemaßnahmen, dass sich das Virus zumindest nicht weiterverbreitet, und stoppte den Ausbruch.

Die Ursachen für das Ebola-Virus
Soweit bekannt ist, gehört das Ebola-Virus zu der Gattung der sogenannten Filoviren, welche häufig durch Insekten oder Nagetiere an den Menschen übertragen werden. Die Übertragung erfolgte in den bisherigen Fällen hauptsächlich über pflegende Angehörige oder medizinisches Personal, welches in engem Kontakt mit einer an Ebola erkrankten Person stand. Es ist also anzunehmen, das die Übertragung durch Körperflüssigkeiten stattfindet.

Kann einer Ebolaerkrankung vorgebeugt werden?
Bisher sind noch keine Medikamente oder Impfungen bekannt, die das Ebola-Virus stoppen könnten. Reisende können sich lediglich vor engem Körperkontakt mit Einheimischen schützen.

Die Symptome
Nach einer Ansteckung können bereits nach vier Tagen, spätestens jedoch nach 14 Tagen erste Symptome hervortreten. Dazu gehören zunächst Kopf- und Muskelschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost und Appetitmangel. Später kommen Erbrechen, Durchfall und starke Schmerzen im Brustbereich sowie starke Bauchkrämpfe hinzu. Sobald die Krankheit weiter fortschreitet, folgen schwere äußere- sowie innere Blutungen, die mit blutigem Erbrochenen und für den Betrachter sichtbaren Blutungen unter der Haut einhergehen. Der starke Blutverlust führt zu plötzlichem Kreislaufversagen und schließlich zum Tod.
Um eine Infektion festzustellen, bedarf es einer Lobor-technischen Untersuchung, denn nur so können die Erreger im Blut oder in anderen Körpersekreten nachgewiesen werden.

Gibt es eine Therapiemöglichkeit?
Leider nein, denn bis heute ist kein wirksames Mittel gegen das Ebola-Virus bekannt. Das Fieber kann lediglich durch symptomatische Behandlungsvarianten eingedämmt werden. Sobald die Krankheit soweit fortgeschritten ist, dass bereits starke Blutverluste auftreten, so können diese durch eine sofortige Gabe von diversen Gerinnungsfaktoren und Blutplasma behandelt werden. Bei einer Ebola Erkrankung bedarf es in jedem Fall einer intensiven medizinischen Betreuung.
Wird dies nicht gewährleistet oder wird das Ebola-Virus nicht oder zu spät behandelt, so führt das schwere Fieber unwiderruflich zum Tod. Die Heilungschancen hängen also ganz allein von einer frühzeitigen Erkennung und der sofortigen Behandlungsmaßnahmen ab.

Heilungschancen
Unbehandelt verläuft das Ebola-Fieber meist tödlich; die Heilungs- und Überlebenschancen hängen davon ab, ob eine ausreichende und frühzeitige intensivmedizinische Therapie durchgeführt werden kann.

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  • 1 Kommentar

1 Kommentar zu “Ebola ist nicht zu unterschätzen”

  1. Viki sagt:

    wo genau in südafrika ist eine hohe chance für ebola ansteckung?

    lg Viki

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