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Dengue-Fieber ist eine Virusinfektion

 

Dengue-Fieber tritt vorrangig in subtropischen Ländern auf. Dabei kommt es häufig zu sporadischen Epidemien, welche vorranging in der Regenzeit auftreten. Es dauert etwa drei bis vierzehn Tage vom Tag der Ansteckung bis hin zum Ausbruch des Dengue-Fiebers. Dabei sind es hauptsächlich die Kinder unter fünfzehn Jahren, welche an dieser Infektion sterben.

Oftmals sind es die Reisenden, die die Infektion nach Deutschland mitbringen und so kommt es, dass das Dengue-Fieber auch in Deutschland immer häufiger auftritt.

Die Ursachen und die Symptome
Das Dengue-Virus wird in vier verschiedene Virentypen unterteilt. Das bedeutet – ist man einmal an Dengue-Fieber erkrankt, so schützt dies nur bedingt vor einer neuen Infektion, denn man ist lediglich vor dem Virus geschützt, an dem man bereits erkrankt war – nicht jedoch gegen die drei weiteren Virentypen.

Das Dengue-Fieber wird durch einen Stich der Aedes-Moskitos oder durch Gelbfiebermücken übertragen und kann von Mensch zu Mensch weiter gegeben werden.

Die Symptome äußern sich zunächst durch hohes Fieber, Abgeschlagenheit, Kreislaufbeschwerden, Durchfall und Schüttelfrost. In einigen Fällen treten auch Hautausschläge auf. So schnell wie das Fieber gekommen ist, lässt es auch wieder nach – tritt jedoch nach etwa ein bis zwei Tagen erneut auf. Dabei dauert es häufig bis zu einer Woche, bis der Betroffene wieder beschwerdefrei ist.

In einigen Fällen kommt es zu einem erneuten Fieberschub. Dabei ist das Fieber besonders hoch und es kommt zu Blutungen innerhalb der Organe, gefolgt von blutigem Stuhl und blutigem Erbrechen. Dabei kommt es häufig zu einem Schock, welcher schließlich zum Tode führt. Man bezeichnet diese Art von Schock auch als Dengue-Schock-Syndrom.

Die Diagnose und deren Behandlungsmöglichkeiten
Treten erste Symptome auf, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser wird spezielle Untersuchungen anweisen, wie beispielsweise einen Bluttest, um die Erreger darin festzustellen.

Ist die Diagnose – Dengue-Fieber gestellt, so kann der Arzt lediglich die Symptome behandeln, denn bisher gibt es noch keine hilfreiche Therapie gegen das Dengue-Fieber. Handelt es sich um eine leichte Infektion so wird die Behandlung möglicher weise ambulant erfolgen. In schwereren Fällen ist jedoch eine Betreuung auf der Intensivstation von Nöten. Wird das Dengue-Fieber rechtzeitig diagnostiziert und behandelt, so verläuft es in den meisten Fällen ohne Komplikationen. In anderen Fällen führt die Erkrankung jedoch zum Tod.

Eine Impfung gegen das Dengue-Fieber gibt es leider nicht, man kann sich lediglich durch
einen ausreichenden Mückenschutz vor Mückenstichen, welche das Fieber übertragen schützen.

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